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Aktuelles
Oktober 2011
Sehr geehrte Damen und Herren,
werte Kolleginnen und Kollegen !
Es ist wieder soweit. Es gibt wieder Neues aus der Jugendhilfe Bethel OWL.
Zunächst zur Nachfragesituation:
Der ambulante Bereich wird wenig nachgefragt, sodass wir dbzgl. reagieren werden.
Auch der teilstationäre Bereich ( Tagesgruppen ) wird in Bielefeld und in Rheda-Wiedenbrück sehr zurückhaltend nachgefragt.
Die betreuten Wohnformen wie WGV , Betreutes Wohnen , Mobile Betreuung und der WG-I sind ebenfalls schwach nachgefragt.
Dafür ist der stationäre Bereich ziemlich voll.
Ob letzteres eine Konsequenz der zurückgeschraubten Nachfrage im ambulanten und teilstationären Bereich ist, kann zwar vermutet aber nicht bewiesen werden.
Ganz offensichtlich hat sich aber die Nachfragesituation mittelfristig geändert, so dass wir überlegen müssen, teilstationäre und ambulante Angebote zu reduzieren. Gleiches gilt für die sonstigen Betreuten Wohnformen.
Was die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge ( UMF ) angeht, konnte ja bereits der Presse entnommen werden, dass hier alle ( auch die freien Träger ) von einer völlig falschen Nachfragesituation ausgegangen sind. Wir sind - zusammen mit der von Laer Stiftung - wie vereinbart pünktlich zum 01.08.2011 an den Start gegangen. Solche Vereinbarungen einzuhalten, gehört für uns zu den Selbstverständlichkeiten. Leider blicken wir nun - ebenso wie die von Laer Stiftung - auf 3 Monate massive Unterauslastung zurück, und nachdem alle anderen Träger ebenfalls an den Start gegangen sind, ist auch nicht von einer baldigen Verbesserung der Situation auszugehen.
Ich kann nicht umhin, hier angesichts einer Fehlplanung des öffentlichen Trägers bei den UMF, meiner Verärgerung deutlich Ausdruck zu verleihen.
Zusammen mit dem gesteuerten Nachfragerückgang in Bielefeld kommen so erhebliche finanzielle Belastungen auf uns zu.
Dies wird Auswirkungen auf Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen haben - und einmal eingestampfte Angebote können nicht so schnell wiederbelebt werden.
Es geht eine Menge know-how verloren.
Neue Angebote:
Neben der zurückgehende Nachfrage in den o.g. Bereichen gibt es eine deutliche Nachfrage bei Menschen mit Ess-Störungen und psychisch kranken jungen Menschen.
So haben wir zum 01.08.2011 eine Intensivwohngruppe für junge Volljährige mit Ess-Störungen an der Kückenshove in Bielefeld - Gadderbaum eröffnet. Hier werden schwer erkrankte junge Menschen nach Klinikaufenthalt aufgenommen. Voraussetzung ist ein hoher Betreuungs- und Therapiebedarf sowie der Bedarf nach einem festen vorgegeben Rahmen. Gleichzeitig versuchen wir mit diesem Angebot den altersspezifischen Bedürfnissen der BewohnerInnen Rechnung zu tragen.
Zum 01.12.2011 beabsichtigen wir eine weitere Jugendpsychiatrische Intensivgruppe in Bielefeld - Sennstadt aufzumachen. Hier werden wir das gleiche Klientel wie in der bereits bestehenden Jugendpsychiatrischen Intensivgruppe betreuen.
Die Kooperation mit den abgebenden KuJP-Kliniken läuft immer besser an und unser know -how wächst.
Die Beschulung erfolgt in unserem Schulprojekt, und ist für die meisten Klienten nötig, da sie weder für das Angebot der Hamfeld-Schule noch anderer Förderschulen stabil genug sind .
Seit dem 01.09.2011 haben wir das erfolgreiche Modellprojekt ´flexible erzieherische Hilfen an der Offenen Ganztagsschule ´( HzE an OGS ) auf Wunsch der Stadt Bielefeld um ein entsprechendes Angebot in Sennstadt mit den beiden Grundschulen ´Astrid-Lindgren ´und ´Gebrüder - Grimm´ erweitert. Kooperationspartner ist in beiden Fällen der Träger der OGS , der KV Bielefeld der AWO.
Aufgrund der guten Erfahrungen in Baumheide ( Wellbachschule ) gehen wir davon aus, dass auch in Sennstadt ein sozialräumliches, innovatives Modell von Kooperation ´Schule und Jugendhilfe gelingen wird.
Tagesgruppen :
Zur Refinanzierung der beiden Standorte der HzE an OGS haben wir insgesamt 5 Tagesgruppenplätze abgebaut. Dies war nicht unser Wunsch sondern Voraussetzung seitens der Stadt Bielefeld ( JHA ) .
Uns ist dieser Schritt sehr schwer gefallen, weil der Eindruck entstehen könnte, dass mit solchen Angeboten ( HzE an OGS ) TG überflüssig werden. Dies ist aus meiner Sicht nicht zutreffend.
Die TG stellen insbesondere für die eher ´schulleidenden´ Kinder eine äußerst positive Hilfs- und Fördermöglichkeit dar, die ihnen in der OGS mit den großen Gruppen und dem weiten Rahmen und der häufigen Fortsetzung vormittäglicher Übergriffe nicht geboten werden kann.
Es ist uns aber klar, dass mit zusätzlichem Erziehungshilfe - Know-how und Pädagogen für einen Teil der Kinder ausreichende Förderungsmöglichkeiten durch HzE an OGS geschaffen werden können und damit der TG- Bedarf nachlässt.
Meinen Hinweis an dieser Stelle möchte ich deshalb auch nur als Aufruf gegen eine Haltung verstanden wissen, die schon das Ableben der TG für selbstverständlich hält. Dem ist zumindest aus Sicht der Klienten bzw. ihres Bedarfs längst nicht so. Die Tagesgruppe ist nach wie vor ein Ort hervorragender Fördermöglichkeiten für das Kind bei gleichzeitiger Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern, was eine nachhaltige Reintegration in Familie und Regelsysteme ermöglicht. Dies ist nicht nur pädagogisch sondern auch ökonomisch sinnvoll.
Juli 2011
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe KollegInnen!
1. Die Einzelbetreuten Wohnformen für ältere Jugendliche / junge Volljährige werden aktuell kaum nachgefragt - hier gibt es jede Menge freie Plätze. Wir würden gerne wissen warum.
Auch bei den Tages - und Wochen-Tagesgruppen gibt es einige wenige (s. Anl.) freie Plätze. Insbesondere bei der Hauptzielgruppe der 7- 12 Jährigen ist die Nachfrage in Bielefeld sehr zurückhaltend. Möglicherweise eine Auswirkung der ´SteuerungsunterstützerInnen ´.
Gleichzeitig haben wir den Eindruck, dass sich die flexible HzE an OGS - hier besonders in Baumheide- auswirkt, sprich, die Nachfrage nach teilstationären Plätzen in Baumheide ist so schwach wie noch nie zuvor.
Ganz anders die Situation bei den doch eigentlich sehr teuren Intensivmaßnahmen.
Hier haben wir aktuell keine freien Plätze.
2. Neues Angebot!!!!!!!
WG Libanon:
Die Clearinggruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ( UMF ) in der JH Bethel OWL öffnet am 01.07.2011 ihre Pforten. Zunächst im Remterweg 54 und später ab ca. 01.10.2011 im Remterweg 12 in Bielefeld -Bethel.
Zielgruppe sind 16 + 17 jährige männliche jugendliche Flüchtlinge.
Wir freuen uns über die logistisch/organisatorische Leistung, mit kurzem Vorlauf ( knapp 3 Monate), Haus und Team , neue Leitung , Sprachmittlung uvm. rechtzeitig zur Verfügung stellen zu können.
Nun sind wir gespannt bzgl. der Nachfrage, aber auch was ansonsten auf uns zu kommt. Es handelt sich für die Jugendhilfe in Bielefeld um ein völlig neues Aufgabenfeld und vieles wird sich sicherlich erst mit der Zeit ´ruckeln ´.
Neuer zuständiger Erziehungsleiter ist Herr Klaus Närdemann, der bisher in gleicher Funktion in Gütersloh für uns tätig war. Tel.: 0171/4636728
3. Neue Erziehungsleiterin in Gütersloh !!!!!!
Als Nachfolgerin für den in Gütersloh allseits bekannten Kollegen Klaus Närdemann freue ich mich ihnen Fr. Stefanie Jungeilges vorstellen zu können.
Fr. Jungeilges hat bisher Erfahrungen im stationären Bereich, in der intensiven Einzelbetreuung ( MOB ) sehr schwieriger Jugendlicher sowie in FiM sammeln können. In ihrer Beraterinnenfunktion für FiM und auch als Familienarbeiterin in FiM hat sie in den letzten 2 Jahren häufiger im Kreis Gütersloh zu tun gehabt.
Sie erreichen Frau Jungeilges unter : 05241/902745 mobil:0178/6200754
Ich wünsche ihr einen guten Start und ihre Unterstützung bei der neuen Leitungstätigkeit.
4. Umwandlung der ION im Kreis Gütersloh !!!!
Vorbehaltlich einer neuen Vereinbarung werden wir nach mehreren klärenden Gesprächen unsere ION und die WG Ibrügger umwandeln in eine Aufnahme und Clearinggruppe incl. ION.
Die Platzzahl wird sich von jetzt 8 Regelgruppenplätzen ( WG Ibrügger ) und 5 ION- Plätzen ( nebenan ) auf insgesamt 8 Plätze in der Aufnahme -- und Clearinggruppe reduzieren. Damit ist der schwierige Spagat einer Parallelbesetzung mit nur unzureichendem Personal in der ION hoffentlich vorbei.
Die Befürchtung, dass künftig nicht mehr ausreichende ION - Plätze zur Verfügung stehen, können wir nachvollziehen. Wir hoffen allerding durch ein gutes Clearing die Aufenthaltszeit vieler Jugendlicher in der Aufnahme- und Clearinggruppe verkürzen zu können - so dass letztlich doch ausreichend Plätze für ION vorhanden sind.
Sollte sich im Frühjahr 2012 bei unseren jährlichen Qualitätsgesprächen herausstellen, dass es nicht genügende ION Plätze für den Kreis Gütersloh geben sollte, versprechen wir Abhilfe.
5. Aufgrund der intensiven Nachfrage nach Plätzen in der Jugendpsychiatrischen Intensivgruppe und den bisher guten Erfahrungen möchten wir noch in der 2. Hälfte dieses Jahres eine weitere Jugendpsychiatrische Intensivgruppe aufmachen.
In Kooperation mit der Förderschule am Schlepperweg haben wir gute Erfahrungen mit der gruppeninternen Beschulung gemacht - die wir gerne ausbauen würden. Unser Klientel in dieser Gruppenform ist mit dem Angebot der Schulstation an der Hamfeldschule überfordert .
Mittelfristig macht es deshalb Sinn , hier eine weitere Schulstation in Kooperation von JH Bethel OWL und Förderschule am Schlepperweg mit einem neuen Standort einzurichten.
6. Neue Intensivgruppe für junge volljährige Menschen mit Ess-Störungen.
Da erwachsene junge Menschen in unseren Intensivgruppe für Essgestörte altersmäßig nicht gut untergebracht sind, haben wir uns entschlossen für diese Zielgruppe ein adäquates Angebot mit 6 stationären Plätzen zum 01.08.2011 einzurichten. Verortet wird das neue Angebot ebenfalls in Bethel sein.
Zuständig ist Fr. Haase.
So, nun ist´s genug . Die Sonne lacht und ich wünsche ihnen ein paar schöne Sommertage und eine gute Frauenfußball-WM .
Mit freundlichen Grüßen
Michael Walde
Bereichsleitung
April 2011
Sehr geehrte Damen und Herren !
stationäre Plätze sind Mangelware. Auch unser ION in Gütersloh platzt aus allen Nähten.
Hört man sich bei den KollegeInnen anderer Einrichtungen um, so scheint dies ein weitverbreitetes Phänomen zu sein. Eine schlüssige Erklärung habe ich hierfür nicht - es sei denn man schiebt es auf die erwachenden Frühlingsgefühle.
In der JH Bethel OWL stehen wir vor Veränderungen:
1. Auf Grundlage eines JHA - Beschlusses erhalten wir - neben 4 anderen Trägern - eine Clearingstelle für 18 männl. Unbegleitete Flüchtlinge im Alter von 16-17 Jahren.
Standort der Gruppe wird der Remterweg in Bielefeld - Bethel sein. Dabei zeichnet sich eine Nachbarschaft mit Studenten der FHdD und jungen Menschen aus dem Betheljahr ab. Wir hoffen, das dies die sprachliche, kulturelle und soziale Integration fördert.
Team und Haus werden bis zum 01.07.2011 startbereit sein.
2. In Gütersloh möchten wir unsere Regelwohngruppe und die nebenanliegende ION zu einer Aufnahme - und Clearinggruppe incl. ION umbauen.
Nach unserer Idee sollen in dieser Gruppe Schutzfälle und kurzfristige Clearingfälle bis zu max. 6 Monaten Aufenthalt betreut werden.
Aufgrund der aktuell knappen ION Plätze besteht hierzu aber noch Gesprächsbedarf mit den JÄ vor Ort.
3. Unsere Auslandsmaßnahmen in der Türkei und Bulgarien laufen weiterhin äußerst erfolgreich, allerdings gibt es nach wie vor Probleme bei der Rückkehr und deren Vorbereitung. Die gewünschte,schnelle Verselbständigung bei Rückkehr - nach längerer Zeit intensiver Betreuung in der Türkei - bei gleichzeitig deutlich problematischen, sozialen Umweltbedingungungen hier vor Ort - gefährden nicht selten den teuer bezahlten Fortschritt in der Auslandsmaßnahme.
Unsere Idee hierzu ist, in möglichst vielen Fällen die Türkeirückkehrer in Jugendwohngemeinschaften ( WGV ) zusammenwohnen zu lassen, um drohende Vereinsamung und vorschnelle Anbindung an problematische Peer-groups hier, zu vermeiden.
Für die Beschulung im Ausland haben wir die Hermann - Hesse - Schule ( Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung ) gewinnen können.
Da sie mit der Schulstation direkt bei uns im Haus ( Englische Str. 11 in GT ) ist, vereinfacht sich die Kommunikation.
4. In Halle/Westf. haben wir nun unser neues Zentrum ( Bismarkstr. 2-4 ) zum Teil bezogen. Hier sind ambulante HzE, eine Tagesgruppe, mehrere sogenannte Lernwohnungen und eine professionelle Pflegefamilie untergebracht. Auch hier zeigt sich der enorme Bedarf insbesondere an belastbarem Wohnraum für ältere Jugendliche / junge Volljährige. Die Kooperation mit Tagesklinik, GT-aktiv, DW Halle im Arbeitskreis vor Ort klappt gut.
Michael Walde
Leitung
Bethel.regional
Jugendhilfe Bethel OWL
Dezember 2010
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren !
1. Das Jahr neigt sich zu Ende, und rückblickend war es nur halb so schlimm wie befürchtet.
Finanzkrise und nachfolgend Krise der Kommunalfinanzen ist zwar ein Schwerpunktthema , aber gleichzeitig setzt sich auf vielen Ebenen auch die Erkenntnis durch, dass Investitionen in Kinder und Jugendliche Investitionen in unseren wichtigsten Exportartikel -nämlich Investitionen in Wissen und Fachkräfte - sind. Angesichts des offensichtlichen Fachkräftemangels scheint es nicht mehr opportun, 20 % der jungen Menschen der Perspektivlosigkeit zu überlassen und sie zu Transferleistungsempfängern zu machen.
Investitionen in Bildung sind parteiübergreifender Konsens - nur über den Weg dahin wird gestritten.
Jugendhilfe setzt vorzugsweise bei der Arbeit mit den besagten 20 % von jungen Menschen mit schlechten gesellschaftlichen Teilhabechancen an.
2. Die Bemühungen um eine notwendige Reform des Schulsystems werden mittelfristig zur Ganztagsschule führen. Schon jetzt verändern OGS und gebundener Ganztag die Landschaft der Hilfen zur Erziehung, insbesondere im Tagesgruppenbereich.
Hier werden in naher Zukunft weitere Veränderungen erfolgen. Mit unserem Projekt an der Wellbachschule in Bielefeld - Baumheide haben wir hier Modellarbeit geleistet. 6 weitere Schulen im Kreis Gütersloh, an denen wir Soziale Gruppenarbeit leisten, sind ein weiterer Beleg für die sich wandelnde Erziehungshilfelandschaft.
Hier haben wir uns fachlich qualifiziert, indem wir mehrere Mitarbeitende zu AAT/ CT - Trainern und in Sozialer Gruppenarbeit ausbilden haben lassen.
3. Seit dem 01.07.2010 läuft unsere ´Jugendpsychiatrische Intensivgruppe´( JPI ). Sie ist nun seit einer Woche voll belegt. Die Kooperation mit Schule läuft gut, psychiatrische Beratung ebenfalls.Die Kooperation mit den niedergelassenen Kinder- und JugendpsychiaterInnen kann noch verbessert werden. Unser erster Eindruck ist, dass wir mit Konzept und Personalauswahl richtig gelegen haben. Möglicherweise ist ein erstes Fazit aber auch noch verfrüht. Wir werden hoffentlich aufgrund der guten Beratungssituation ( ein Psychiater, eine Pschologin mit klinischer Erfahrung und ein erfahrener Erziehungsleiter ) schnell aus möglichen Fehlern lernen und unser Konzept optimieren.
4. Große Sorgen bereitet der ambulante Bereich.
Neben sehr schwankender Auslastung führen die seit Jahren steigenden Sachkosten bei gleichzeitig gleichbleibenden FLS - Sätzen zu erheblichen Deckungslücken. Insbesondere die mit der Stadt Bielefeld vereinabrte face-to-face Wochenstundenzahl ist unter Wahrung der tariflichen Arbeitszeit und des Arbeitszeitgesetzes kaum umsetzbar. Durch immer geringere Stundenbudgets pro Fall müssen die KollegInnen immer mehr Fälle machen, um ausgelastet zu sein. Dies steigert die Fahrtzeiten und -kosten. Gleichzeitig wissen wir um die finanzielle Situation der Kommunen/Kreise. Wenn privatgewerbliche Anbieter hier aufgrund völlig anderer Rahmenbedingungen und ggf. auch mit Selbstausbeutung kostendeckend arbeiten, müssen wir ihnen zunehmend das Feld überlassen.
5. Zum Schluss möchte ich die Gelegenheit ergreifen und ihnen im Namen der Jugendhilfe Bethel OWL ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch wünschen. Ich bedanke mich für die meist sehr gute Zusammenarbeit. Wie ein Hauptergebnis des Bundesforschungsprojektes ´Wirkungsorientierte Jugendhilfe ...`ja besagt, ist die gute Kooperation von öffentlichen und durchführendem Träger der Jugendhilfe eine Grundvoraussetzung und Instrument erfolgreicher Erziehungshilfe.
In diesem Sinne wünsche ich uns weiteren offenen Austausch über das was klappt aber eben auch über das, was verbessert werden muss.
Mit freundlichen Grüßen
v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel
Stiftungsbereich Jugend u. Beruf
Jugendhilfe Bethel OWL
Michael Walde
Bereichsleitung
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